Hanomag

Die Hannoversche Maschinenbau AG war ein 1871 gegründetes Unternehmen, das im Verlauf der Jahre Lokomotiven, Lastkraftwagen, Ackerschlepper, Personenwagen und Baumaschinen hergestellt hat.

Kurz nach der Jahrhundertwende bekam die Mechanisierung in der Landwirtschaft ein neue Qualität. Statt der Lokomobile, die die Pflüge zogen, wurden selbstfahrende Tragpflüge entwickelt. Im Jahr 1912 stieg auch die Hanomag mit dem System Wendeler-Dohrn in diesen Produktionszweig ein, der allerdings noch über die „Deutsche Kraftpfluggesellschaft m.b.H.“ in Berlin vertrieben wurde. Im Jahr 1919 wurde das Programm durch Kettenschlepper, im Jahr 1924 durch Radschlepper erweitert.

In den folgenden Jahren erkannte man, dass der Dieselmotor als Kraftquelle in der Landwirtschaft in vieler Hinsicht die bessere Wahl war. Spätere Hanomag-Schlepper wurden, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. R 40 G/J mit Benzin-Anlassvorrichtung und einige Holz-gas-Schlepper) ausschliesslich mit Dieselmotoren gebaut. Hier sei nur der R 40 kurz erwähnt, der Inbegriff des „Hanomag-Schleppers“, der mit einem 40 PS starken 5,2 Liter-Vierzylinder-Diesel Typ D 52 ausgerüstet war.

Anfang 1971 endete mit der Schlepperfertigung einer der traditionsreichsten Geschäftszweige der Hanomag. Es wurden in fast siebzig Jahren mehr als zweihundertfünfzigtausend Schlepper hergestellt.

Hanomag R27, Bj. 1955 - Peter Blase

Hanomag R27, Bj. 1955 – Peter Blase

Hanomag Granit 500E, Bj. 1968 - Roland Ogoniak

Hanomag Granit 500E, Bj. 1968 – Roland Ogoniak

Hanomag R 460, Bj. 1961 - Reiner Horstmann

Hanomag R 460, Bj. 1961 – Reiner Horstmann

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