Kramer

Zu Weihnachten 1925 bekommen die Deutschen Landwirte ein ganz besonderes Geschenk: die Gebrüder Kramer revolutionieren die Landtechnik. Sie präsentieren in ihrer Heimatstadt Gutmadingen den ersten Deutschen Motormäher. Schnell erobern sie den deutschen Traktorenmarkt. Die Gebrüder Kramer produzieren Traktoren aller PS-Klassen, Sondermodelle und ausgefallene Einzelstücke. Die Entwicklung geht vom einfachen Bauernschlepper bis hin zum modernen Allrad Zwei-Wege-Trac mit über 120 PS.

Die Ära der Brüder Emil, Hans und Karl Kramer beginnt mit der Entwicklung ihres 4PS-starken Motormähers im Jahr 1925. Nach anfänglicher Skepsis der Landwirte wird der sogenannte „Pfnutzger“ zum „Kleinen Kramer“ und zu einem großen Erfolg. Durch die Wirtschaftskrise 1930 werden die Gebrüder Kramer gezwungen, günstige Traktoren zu fertigen. Nun setzt man auf sparsame Diesel-Motoren der Firma Güldner. Mit den Modellen GL9 mit 9 PS und GL14 mit 14 PS sind sie zu dieser Zeit die günstigsten Maschinen auf dem Markt. 1936 werden die GL-Typen umbenannt. Aus dem GL 9 wird der K12 und aus dem GL 14 der K18 mit 18 PS. Die leistungsstarken Verdampfer-Motoren stammen von Güldner und Deutz: Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h ziehen die Maschinen Lasten bis 12,5 Tonnen: Der „Allesschaffer“, das „Schweizer Taschenmesser“ unter den damaligen Traktoren ist geboren.

Kramer KB25 - Marcel Lübbert

Kramer KB25 – Marcel Lübbert

Kramer KL12 - Marco Schröder

Kramer KL12 – Marco Schröder

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